Der Fluch des viralen Beitrags
Shownotes
Hallo und Shalom, du lieber Mensch.
Das ist schon die dritte Folge aus der Serie der Cold Cases. Es gibt immer wieder Momente, in denen der Wunsch nach dem viralen Beitrag groß ist. Manche können diesen Wunsch nie ganz loslassen. Und genau deshalb habe ich mich für dieses Thema entschieden.
Mein Name ist Millaine. Ich bin Künstler, Autor und Content Creator. Mein Wissen aus dem Marketing kommt aus meiner Ausbildung, meinem eigenen Marketing und der Arbeit mit meinen Kunden von 2022-2025. In 2025 habe ich mich dazu entschieden, mich vor allem auf meine eigenen Projekte zu konzentrieren.
Dennoch möchte ich mein Marketing-Wissen mit dir in die Umsetzung bringen.
Cold Cases gibt es im Marketing sehr viele. Und nicht in allen Fällen sind wir selbst der Täter. Genau deshalb ist es so wichtig, diese Perspektiven zu beleuchten und Impulse zur Veränderung aufzubereiten.
Wichtig ist noch, dass du dich für Fehler nicht schlecht fühlen musst. Der Weg in der Selbstständigkeit läuft nicht immer gerade und einfach ist er schon gar nicht. Es ist total ok, auch mal auf anderen Wegen zu gehen und Dinge auszuprobieren. Im Grunde gibt es auch keine wirklichen Fehler in der Selbstständigkeit, denn Fehler sind Teil des Lernprozesses.
Und so kommt mein Wissen hier eben auch aus meinem Lernprozess in meiner kreativen Selbstständigkeit.
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Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen.
Bye und Shalom,
Millaine
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und Schalom!
00:00:01: Und schön, dass du auch zu dieser Podcast-Folge wieder eingeschaltet hast.
00:00:03: Oder bist du neu hier?
00:00:05: Dann ist das deine Folge umzuleiben.
00:00:07: In den kommenden Episoden dreht sich alles um Cold Cases – kalte Fälle, Dinge die immer wiederkehren aber über die nicht genug gesprochen werden können.
00:00:15: Die Folgen sind kurz und auf dem Punkt.
00:00:17: Die Zeit reicht für den achtsamen Genuss eines Cafestes oder eines anderen Lieblingsgetrinks.
00:00:23: Das ist Episode drei von fünf, die sich um diese Cold Casis drehen.
00:00:28: Lass uns also einsteigen.
00:00:30: Willkommen zu True Crime Marketing.
00:00:41: Heute beschäftigen wir uns mit einem Fall, der auf den ersten Blick wie eine Erfolgsgeschichte aussieht.
00:00:47: Die Akte trägt den Titel Der Fluch des viralen Beitrags Und ich sehe schon die Stimmen, die jetzt kommen, dass sich mir damit feinde mache.
00:00:56: Ja, virale Beiträge können ein Fluch sein.
00:01:00: Am Tatort finden wir einen Social Media-Beitrag Vielleicht sogar viele neue Follower.
00:01:12: Eigentlich müsste der Fall damit abgeschlossen sein, doch genau hier beginnen die Ermittlungen!
00:01:18: Was übrigens für den viralen Beitrag gilt auch für dich wenn du deine Beiträge bewerben möchtest denn nach dem viralen Beitrag passiert oft etwas merkwürdiges.
00:01:27: Der nächste Beitrag erreicht plötzlich nur ein Bruchteil der Menschen.
00:01:31: Die Enttäuschung ist groß Aus Begeisterung wird Unsicherheit aus Unsicherkeit wird Druck.
00:01:38: Viele Kreative beginnen jetzt dem viralen Erfolg zu analysieren.
00:01:41: Warst die Uhrzeit der erste Satz, also die Hook das Bild der Algorithmus?
00:01:46: Sie versuchen den Erfolg zu reproduzieren doch häufig passiert genau das Gegenteil.
00:01:52: dadurch verschwindet der Spaß.
00:01:55: jeder neue Beitrag wird mit dem erfolgreichsten Beitrag verglichen und plötzlich fühlt sich ein Beitrag mit tausend aufrufen wie einen Misserfolg an obwohl er vor wenigen Wochen noch ein großer Erfolg gewesen wäre.
00:02:08: Bei meinen Ermittlungen fällt auch hier immer wieder dasselbe Muster auf.
00:02:13: Ein viraler Beitrag verändert nicht nur die Zahlen, sondern deine Erwartungen.
00:02:20: Und genau darin liegt der eigentliche Fluch, denn Viralität ist nicht wirklich planbar – auch wenn es da draußen Menschen gibt, die dir genau das Weiß machen wollen!
00:02:32: Sie entsteht aus einer Mischung verschiedener Faktoren Ein gutes Thema, der richtige Zeitpunkt die passende Zielgruppe und vielleicht auch ein bisschen Commissar Zufall.
00:02:44: Holen wir den jetzt mal in unseren Cold Case mit rein denn wer seinen gesamten Erfolg an einem einzelnen Ausreißer misst er verliert leicht den Blick für das Wesentliche.
00:02:53: Marketing ist und bleibt eben kein Sprint.
00:02:58: Er is eher Langstrecke manchmal Marathon und genau denen laufen nur wenige Menschen erfolgreich bis ins Ziel.
00:03:06: Erfolg ist dabei ein schwer definierbarer Begriff, aber man kann einen Marathon abbrechen.
00:03:12: Dann war er halt einfach nicht erfolgreich.
00:03:16: Manchmal bringt ein einziger Beitrag zehntausende neue Menschen.
00:03:20: Manchmal bringen hundert kleinere Beiträge genau dieselbe Wirkung nur eben um einiges leiser und oft nachhaltiger.
00:03:29: Und es ist okay leise und nachhaltig zu denken und nicht in viralen Beiträgen Fragte ich nicht, warum war der Beitrag nicht viral sondern hat er den richtigen Menschen geholfen?
00:03:42: Hat der Beitrack vielleicht einem richtigen menschen geholpen?
00:03:46: denn Reichweite ist ein Werkzeug kein Ziel.
00:03:50: Deshalb ist eigentlich der Marathon auch eine schlechte Metapher.
00:03:53: und trotzdem wird dadurch eins deutlich wer auf den schnellen Erfolg hofft hat sich bei Social Media für die falsche Marketingdisziplin entschieden.
00:04:02: Social media ist flüchtig flüssig und oft auch frei von Einfachheit.
00:04:07: Der Prozess ist kompliziert, aber machbar wenn man den tiefen Wunsch doch einmal viral zu gehen bei Seite schiebt!
00:04:15: Wenn aus diesem einzigen Menschen den du erreicht hast ein treuer Leser, Kunde oder Zuhörender wird kann dieser Beitrag wertvoller sein als ein viraler Treffer der nach drei Tagen wieder vergessen ist.
00:04:28: Und nochmal eins ganz kurz dazu erwähnt... Entweder extrem polarisierende Beiträge viral.
00:04:38: Polarisieren muss nicht immer schlecht sein, aber polarisieren kann deinen Ruf schädigen.
00:04:43: oder es gehen Beiträge viralen die einfach extrem peinlich sind.
00:04:48: Du musst nichts tun was gegen deine Werte widerspricht.
00:04:52: du musst deine werte auch nicht verbiegen nur um auf biegen und brechen viral zu gehen.
00:04:57: Konzentrier dich lieber darauf die richtigen menschen zu erreichen.
00:05:02: Kommen wir also hier wieder zur Auflösung des Falz.
00:05:06: Der Täter war nicht der Beitrag mit den Wenigen aufrufen.
00:05:09: Es war auch nicht der Beitrag, der viral gegangen ist!
00:05:12: Der Tater war der Vergleich.
00:05:15: Denn sobald wir jeden neuen Inhalt mit unserem größten Erfolg messen verliert jeder normale Beitrag automatisch.
00:05:21: Dabei sind es oft gerade viele kleine Beiträge die über Monate Vertrauen aufbauen und Vertrauen lässt sich nicht in einem einzigen viralen Moment erzeugen.
00:05:31: Wenn du also auf deine Zahlen schaust dann frag dich jage ich dem nächsten viralen Treffer hinterher oder baue ich Schritt für Schritt etwas auf, das auch nach einem Jahr noch bestand hat.
00:05:43: Das war der heutige Fall von True Crime Marketing!
00:05:46: Ich sage bis zum nächsten Fall bei uns schalom Milan.
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